Zu Gast ist dieses Mal Prof. Dr. Roland Günter, Hochschullehrer und Schriftsteller. Er lebt in der ältesten Siedlung des Ruhrgebiets: Eisenheim in Oberhausen – im Schatten des Gasometers, einer der eigentümlichsten Ausstellungs-Hallen. Schon 1967 entdeckte er, als junger Angestellter im Landesdenkmalamt Rheinland, für die Denkmalpflege die Welt der Industrie. Seit der Zeit forscht er darin mit vielen Veröffentlichungen. Er hat das Verdienst, an einer weitreichenden Veränderung der Vorstellungen mitgewirkt zu haben, was Bau-Denkmale sind. Weil er überzeugt davon ist, dass sie Güter der gesamten Gesellschaft und nicht nur einiger Experten sind, schreibt er in einer Form, die vielen Menschen zugänglich ist. Der Autor vermittelt bei optimaler sprachlicher Zugänglichkeit das Beste, was die Forschung zu bieten hat. Hinzu kommt sein eigener, oft auch literarischer Zugang zum Thema.
Die Moderation des Abends liegt wieder in den Händen von Prof. Wolfgang Meisenheimer. Der Eintritt ist frei.

Resultat waren u.a. immer wieder (meist epidemisch) auftretende Krankheitswellen: Typhus, Ruhr, Cholera (rechts eine allegorische Darstellung der 1830 zum ersten Mal in Europa auftauchenden Asiatischen Cholera), denen auch in Düren Hunderte zum Opfer fielen, ohne dass man lange etwas über die Ursachen oder die Verbreitungswege wusste.
Was die Stadt dagegen unternahm und wie sie die Forderung Casparys umsetzte, will Bernd Hahne in einem Vortrag am
Mittwoch, dem 18. Januar, 19.00 Uhr
im Stadtmuseum Düren näher erläutern.
Der Eintritt ist wie immer frei.