Prosit Neujahr

… live aus dem Schützengraben

Der Jahreswechsel 1914/15 war geprägt von ernsten Sorgen um die zukünftige Ernährung der deutschen Bevölkerung.
Vor allem Brotgetreide und Mehl wurden zunehmend knapp. Schon seit Wochen waren die Zeitungen voll mit Appellen, sparsam mit Brot umzugehen. In Restaurants und Gaststätten war z.B. die Beigabe von Brot zu den Mahlzeiten schon verboten.
Besonders im Blickpunkt standen dabei die Landwirte.

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Frohe Weihnachten

1914 galt das nicht für Jeden

Diese eher schlichte Postkarte ging im Jahr 1914 nach Nideggen mit den besten Wünschen für ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Dabei gab es nicht wirklich etwas zu feiern: Schon rund 300 Gefallene aus dem Kreis Düren waren zu beklagen, das einmal für Weihnachten angekündigte Ende des Krieges lag noch in weiter Ferne, Lebensmittel und viele Artikel des täglichen Bedarfs waren knapp und teuer.

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Neuauflage der Broschüre

„16. November 1944 – Dürens schwärzester Tag“

Anlässlich des jüngst begangenen 70. Jahrestags der Zerstörung Dürens im Zweiten Weltkrieg am 16.11.1944 erscheint die nunmehr vierte Auflage der Broschüre „16. November 1944 – Dürens schwärzester Tag“.

Diese wurde im Jahr 2008 für die gleichnamige Ausstellung des Stadt- und Kreisarchivs und der Volkshochschule Düren erstellt. Die reichhaltig illustrierte Broschüre dokumentiert auf 40 Seiten das kaum vorstellbare Ausmaß der damaligen Zerstörung.

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2. Auflage des Bestsellers

»Dürens Goldene Jahre« wieder lieferbar

Im Februar letzten Jahres vorgestellt, im Sommer schon ausverkauft: »Dürens Goldene Jahre«, der Begleitband zur Ausstellung im Stadtmuseum über die Zeit von 1871 bis 1914, hat sich als wahrer Bestseller erwiesen.

Das 350 Seiten starke und mit über 500 Abbildungen illustrierte Buch über die Jahre, in denen Düren sich so mächtig als Industriestadt entwickelte, hatte ganz offensichtlich eine große Lücke in der Dürener Geschichtsschreibung geschlossen. Ein Autorenteam des Stadtmuseums hatte mehrere Jahre an Recherche und Ausarbeitung gearbeitet, wesentliche Bereiche der Stadtgeschichte wurden zum ersten Mal überhaupt aus den Quellen heraus erarbeitet.

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Beklemmende Aktualität

Lesung aus Dürener Briefen, Tagebüchern, Zeitungen

Soldaten Düren"Endlich ist mein lange gehegter Wunsch, Soldat zu werden, in Erfüllung gegangen.", schreibt ein noch nicht 20-jähriger Dürener Oberschüler Ende Oktober 1914, nachdem er sich freiwillig gemeldet hat, aus seinem Ausbildungslager. Und den an die Front Abgehenden seufzt er hinterher: "Ich möchte, wir wären schon dabei."

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Einladung zur "Verköstigung"

»Finger Food« aus dem Ersten Weltkrieg auf dem Stadtfest

In der öffentlichen Erinnerung an den Ersten Weltkrieg spielt – neben den Schlachten des Stellungskriegs – die zunehmend schlechter werdende Ernährung der Bevölkerung (Stichwort: Steckrübenwinter) eine entscheidende Rolle. Schlechte Ernten, die Blockade durch die Entente-Mächte und eine nicht eingeplante lange Dauer des Krieges führten dazu, dass die tägliche Kalorienmenge immer weiter reduziert wurde und teilweise exotische Stoffe zu Nahrungsmitteln deklariert wurden.

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