Virtueller Rundgang durch das Stadtmuseum Düren

Das Stadtmuseum Düren bequem vom heimischen Sofa aus kennenlernen und einen Eindruck von den Ausstellungen gewinnen - das ist möglich mit Hilfe unseres neuen virtuellen Museumsrundgangs. Spazieren Sie durch unsere Räume, werfen Sie einen Blick in die laufenden Ausstellungen und tauchen Sie ein in unser HistoLab, unseren Erfahrungs- und Spielraum für Kinder.

Lassen Sie sich ausgewählte Objekte in kurzen Hörtexten erläutern oder erforschen Sie unser großes Stadtmodell in einer 3D-Ansicht und ziehen durch die Straßen von Düren Anno 1634.

Wenn Sie anschließend noch mehr über unsere Ausstellungen erfahren möchten, freuen wir uns bald wieder über Ihren Besuch in der Wirklichkeit!

 

 

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Wie Phoenix aus der Asche...

Dürens Altstadt ging im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs weitgehend und unwiederbringlich verloren. Mit Hilfe von digitalen Technologien ist das verschwundene Gesicht unserer Stadt wieder zum Leben zu erwecken - zumindest im virtuellen Raum. Das Stadtmuseum Düren nimmt sich mit Unterstützung des 3D-Designers Harry Thiel der digitalen Rekonstruktion der verlorenen Dürener Bausubstanz schrittweise an. Mit diesem Angebot stärkt das Museum in einem fortlaufenden Prozess sein Angebot digitaler Kulturvermittlung.

Einen ersten Eindruck von den Möglichkeiten, welche die digitale Rekonstruktion verlorener Bauwerke bietet, liefert die Plattform Sketchfab. Dort lässt Harry Thiel (teil-)zerstörte Bauten wie Phoenix aus der Asche wieder auferstehen...Wie z.B. das ehemalige Kapuzinerkloster im Bild. 

 

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Pilotprojekt Annakirche in 3D

Digitale Rekonstruktion der Annakirche um 1930

In einem ersten Pilotprojekt schuf Harry Thiel 2019 ein virtuelles, dreidimensionales Modell der Dürener Annakirche um 1930. Dürens größte und älteste Pfarrkirche wurde im Laufe der Jahrhunderte stetig ausgebaut und vergrößert, besonders nach der "Ankunft" des Annahaupts im frühen 16. Jahrhundert, als Düren ein wichtiger Wallfahrtsort in der Region wurde. 

Die verschiedenen baulichen Etappen der Kirche können mithilfe dreidimensionaler digitaler Rekonstruktionen ideal dargestellt werden. Detailgetreue Nachbildungen vermitteln dabei einen präzisen Eindruck des Kirchenbaus und dessen Veränderungen, was historische Fotografien nicht immer in dieser Anschaulichkeit vermögen. Virtuelle Rekonstruktionen sind somit in der Vermittlungsarbeit von großem Nutzen, insbesondere gegenüber einem jungen Zielpublikum.

Nach der Rekonstruktion der Außenansicht der alten Annakirche um 1930 werden weitere Ansichten des Kirchenbaus, einschließlich dessen Innenansicht, geschaffen.