Do 20. September – International und bunt! Gespräch im Stadtmuseum

Düren ist vielfältig und bunt. Längst nicht jeder, der hier lebt, ist auch in Deutschland geboren. Vertreter aus rund 125 Nationen leben an der Rur. Teilnehmerinnen des Projekts „Neue Horizonte – Dürener Migrantinnen erzählen“ berichten in einem Interviewgespräch von ihren Erfahrungen und Erlebnissen. Was hat sie vom anderen Ende der Welt gerade hierhergeführt? Welche Kulturschocks haben sie eingeholt? Wie begegnen ihnen die Dürener? Drei Frauen berichten. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Beginn: 19 Uhr

Moderation:
Sarah Höner, Anne Krings & Lisa Haßler

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So 30. September - öffentliche Führung im Stadtmuseum

Erfahren Sie mehr über unsere Ausstellung "Betrogene Hoffnungen. Düren zwischen Aufbruch und Weltwirtschaftskrise 1919-1929". In einem ca. einstündigen Rundgang stellt die Referentin Aspekte des Lebens während der 1920er Jahre in Düren vor. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Zeit: 11-12 Uhr

 

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Sa 6. Oktober - Exkursion Vogelsang IP

Die Herbstexkursion begibt sich auf die Spuren der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang in der Eifel. Sie gilt als eines der größten Bauwerke des Nationalsozialismus und ist gleichzeitig Ausdruck seiner Menschenverachtung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird das Gebiet als "Camp Vogelsang" für militärische Zwecke während des Kalten Krieges genutzt. Seit 2006 entwickelt sich mit "Vogelsang IP" (Internationaler Platz) ein Ort der Toleranz, Vielfalt und für ein friedliches Miteinander. Die Erfahrungen aus der Geschichte werden als Verpflichtung wahrgenommen.

Die Teilnahme kostet für Mitglieder 25 Euro, für Nicht-Mitglieder 30 Euro.

Ablauf:

Abfahrt Kreishaus 9:00 Uhr

Ankunft Vogelsang: 10:00 Uhr

Beginn des Rundgangs: 10:30 Uhr - Es werden zwei Gruppen mit unterschiedlichen Themen angeboten. Eine Gruppe wird von unserem Mitglied Herrn Neumann informiert.

Dauer ca. 2 Stunden

Mittagessen: 12:30 Uhr - 14:00 Uhr

Sollten Sie an einem gemeinsamen Mittagessen interessiert sein, können Sie hier eine Speise auswählen. Teilen Sie diese bitte Frau Natalie Gawron mit: natalie.gawron@stadtmuseumdueren.de

Im Anschluss steht Zeit zur freien Verfügung mit der Möglichkeit, das Gelände auf eigene Faust zu erkunden bzw., sich eine der beiden Ausstellungen bei einem Eintrittspreis von 4 Euro anzuschauen.

Abfahrt Vogelsang: 16 Uhr

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Sa 13. Oktober - Vom Jüdischen Friedhof zur Hicret-Moschee - Ein Rundgang im Dürener Osten

Vom Treffpunkt am Jüdischen Friedhof wird das "Zentrum für Kultur und Stadtteil" in den Gebäuden der ehemaligen Fabrik "Becker & Funck" in den Blick genommen. Dann geht es durch das in den 1960er Jahren entstandene Satellitenviertel. Durch die Stettiner Straße geht es zum neuen Friedhof am Ende der Friedenstraße. Anschließend werden die verschiedenen Gebäude des Kinderheims St. Josef, die entwidmete Bonifatius-Kirche und die Heinrich-Böll-Gesamtschule (früher Ostschule, davor bis 1925 Lehrerseminar) vorgestellt. Ein kurzer Besuch in der Hicret-Moschee an der Kölner Landstraße beendet den Rundgang

Leitung:     Hartmut Böllert und Ludger Dowe

Beginn: 14 Uhr (Dauer ca. 2 Std.)

Treffpunkt: Jüdischer Friedhof, Danziger Straße

Anmeldung/Entgelt:  Das Teilnahmenentgelt von 5,-- € (Jugendliche frei) wird am Treffpunkt kassiert.

Zu den Exkursionen ist eine Anmeldung bis eine Woche vor dem jeweiligen  Termin erwünscht unter 02421/1215925 oder info@stadtmuseumdueren.de

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So 4. November - Workshop Schreibwerkstatt - Wie schrieben unsere Vorfahren?

Senior-Trainerin Uschi Bröcker, Vertreterin des EFI-Projekts der Kreisverwaltung, gibt Hilfestellung beim Lesen und Schreiben alter Handschriften. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zeit: 14-16 Uhr
Ort: Stadtmuseum Düren, Arnoldsweiler Str. 38

 

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So 4. November - Ahnenforscherberatung durch die WGfF

Die Westdeutsche Gesellschaft für Familienkunde (WGfF) bietet im Stadtmuseum individuelle Beratung für alle Ahnen- und Familienforscher. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Angebot ist kostenlos.

Zeit: 11-16 Uhr

Treffpunkt: Stadtmuseum Düren, Arnoldsweilerstr. 38

 

 

 

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Mi 7. November - Ahnenforschertreff im Stadtmuseum

Interessierte Ahnen- und Familienforscher unterstützen sich gegenseitig bei ihren Fragen und Problemen rund um die Ahnenforschung. Anfänger und Fortgeschrittene sind gleichermaßen willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Beginn: 18 Uhr (Seiteneingang Cranachstraße, 1. OG)

Leitung: Rosemarie Plücken

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Do 8. November - Von „aandrieße“ bis „zackerementiere“, IV. Mundart-Abend

Am 8. November ab 19 Uhr sind die Freunde des Dürener Platts wieder ins Stadtmuseum eingeladen, um zusammen mit dem Mundartteam auf Entdeckungsreise quer durch „Ons Mottersproch“ zu gehen. Dabei wird auch ein kleiner Appetithappen zu Franz Peter Kürten gereicht, einem bedeutenden rheinischen Mundartdichter, der rund 20 Jahre lang in Düren gelebt und von dort aus seine ersten Dichtungen vertrieben hat. Er wird am 26. März 2019 in den Räumen der Stadtbücherei in einer besonderen Ausstellung gewürdigt werden. Die Veranstaltung wird wie immer durch einen Auftritt der „Schweesföös“ ihren krönenden Abschluss erfahren.

Zeit: 19 Uhr

Eintritt frei

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Do 15. November - Vortrag: Aus der Heimat in den Tod. Die Deportation der Dürener Jüdinnen und Juden

Mit der Machtübergabe an die Nationalsozialisten begann auch für die Dürener jüdischen Glaubens eine Zeit der Entrechtung und Verfolgung. Nach Berufsverboten und Geschäftsboykotten folgte mit der Kristallnacht die Zerstörung der Synagogen, Plünderung der Geschäfte und eine erste große Verhaftungswelle. Wer jetzt noch nicht emigriert, d.h. geflohen war, wurde mit anderen Jüdinnen und Juden in sog. "Judenhäusern" zusammengepfercht, ehe im Frühjahr 1941 die Einlieferung in die Lager Gerstenmühle, Thuirs Mühle, Napps Fabrik oder Kirchberg bei Jülich erfolgte. Im Oktober 1941 wurden die ersten Dürener Jüdinnen und Juden in das große Ghetto Litzmannstadt [= Lodz] deportiert, von März bis Juli 1942 folgten weitere Transporte nach Ostpolen und Theresienstadt. Der Kreis Düren war "judenfrei".

Der Referent zeichnet die einzelnen Stationen dieses Leidensweges nach und skizziert die Gesamtsystematik der Auslöschung auch der Dürener jüdischen Gemeinde.

Vortrag: Bernd Hahne M.A.

Beginn: 19 Uhr, Dauer ca. 2,5 Std. (mit einer Pause)

Eintritt frei

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Sa 17. November - Jüdische Spuren in Düren - 80 Jahre nach der Pogromnacht

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 wurden - wie überall in Deutschland - auch in Düren jüdische Geschäfte geplündert und zerstört, wurde die Synagoge an der Schützenstraße mit der Wohnung des Synagogendieners und die kleine jüdische Schule in Brand gesetzt und zerstört. 80 Jahre später wird bei dem Rundgang an jüdisches Leben und jüdische Menschen erinnert, wobei Augenzeugenberichte die wichtigste Quelle zu den Ereignissen sind.

Leitung: Ludger Dowe

Beginn: 14 Uhr (Dauer ca. 2 Std.)

Treffpunkt: Wirteltorplatz / Kaufhof

Anmeldung/Entgelt: Das Teilnahmeentgelt von 5,-- € (Jugendliche frei) wird am Treffpunkt kassiert.

Zu den Exkursionen ist eine Anmeldung bis eine Woche vor dem jeweiligen Termin erwünscht unter 02421/1215925 oder info@stadtmuseumdueren.de

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