Aktuelles

Von Verein zu Verein - Treffen mit MitarbeiterInnen von In Via

Auf Einladung des Trägervereins Stadtmuseum Düren e.V. besuchte am 14. Januar 2026 eine Gruppe hauptamtlicher und ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des katholischen Verbands In Via Düren-Jülich e.V. das Stadtmuseum. Ziel war ein gegenseitiges Kennenlernen der Arbeit und Tätigkeitsbereiche.

Nach einer bebilderten Vorstellung des Stadtmuseums durch den zweiten Vorsitzenden Rolf Terkatz folgte eine Führung durch das Haus durch die ehrenamtliche Mitarbeiterin und Vorstandsmitglied Barbara Simons-Buttlar.

Im Anschluss stellten die verschiedenen Vertretenden der ebenfalls sehr vielfältigen Abteilungen von In Via ihre Arbeit vor. So erfuhren die versammelten Mitarbeitenden des Stadtmuseums mehr über deren wichtige Arbeit im Bereich der Obdachlosenfürsorge, der Bahnhofsmission, der Beratung bei der Wohnungssuche sowie des von In Via betriebenen Cafés Lichtblick in der Dürener Friedrichsstraße. Der für beide Seiten sehr gewinnbringende Abend klang schließlich bei verschiedenen Suppen und interessanten Gesprächen aus.

Für die Mitarbeitenden des Stadtmuseums war dies nicht der erste Kontakt mit der Arbeit von In Via - so unterstützte der Verein das Projektteam "Armut in Düren" bereits in der Vergangenheit bei der Forschungsarbeit zu diesem wichtigen Thema der Dürener Stadtgesellschaft. In Interviews und Gesprächen beantworteten sie zentrale Fragen rund um die Entwicklung von Armut in Düren. Die Ergebnisse werden - neben zahlreichen weiteren Fragestellungen und Aspekten aus diesem Themenkomplex - in die neue Ausstellung "Armut in Düren" einfließen, deren Eröffnung für Mai 2026 geplant ist!

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Ein besonderer Ort: Der Evangelische Friedhof in Düren

Am 15. Januar 2026 stand ein ganz besonderer Ort in Düren im Mittel des Vortrags von Heike Kussinger-Stankovic: Der Evangelische Friedhof an der Kölnstraße in Düren.

Dieser kann auf eine bewegte 200-jährige Geschichte zurückblicken, die anhand ihrer wichtigsten Ereignisse von der früheren Denkmalpflegerin der Stadt Düren vorgestellt wurde.

Viele bekannte evangelische Dürener und Dürenerinnen fanden in diesem Zeitraum dort ihre letzte Ruhestätte. So wurden in der bebilderten Präsentation, neben dem Blick auf die reichhaltige Vergangenheit, auch die besonderen kunstvollen Grabmale gezeigt und vorgestellt. Diese legen Zeugnis ab über die unterschiedlichen zeitgenössischen Gestaltungsvorstellungen und -formen, die sich innerhalb der letzten zwei Jahrhunderte stetig fortentwickelten.

Dabei richtete sich der Blick der Architektin auch auf so manche interessante bauliche Details. Verschiedene dargestellte Gegenstände, wie beispielsweise ein Schmetterling oder ein Palmzweig, haben eine feste Symbolik. Auch darüber klärte die Referentin die ZuhörerInnen auf und teilte ihr profundes Wissen. So war es wieder für alle Anwesenden eine sehr interessante und erkenntnisgewinnende Veranstaltung.

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Ein Stück Musikgeschichte: Über 80 Jahre alte Klänge auf Schellackplatten

In seinem Vortrag, am 4. Dezember 2025, ging der Jazzexperte Michael M. Lang auf die Musik in der Zeit der NS-Diktatur und deren Einfluss auf die deutschen Jugendlichen ein.

Die Jugendlichen und Heranwachsenden in der Zeit des Nationalsozialismus waren im Rahmen staatlicher Organisationen wie Hitlerjugend (HJ), Reichsarbeitsdienst (RAD) und Wehrmacht der durchgehenden Propaganda martialischer Lieder und Gesänge ausgesetzt und konnten diesen Inhalten kaum entkommen. Wie viele jungen Leute interessierten sie sich jedoch auch für die moderne Musik ihrer Zeit. Dies aber waren der Jazz und der Swing, der aus den USA, England und Frankreich nach Deutschland hereinkam.

Dieses Spannungsfeld zwischen den beiden Musikrichtungen wurde den ZuhörerInnen beim Abspielen der jeweils über 80 Jahre alten Klänge auf den Schellackplatten deutlich. Dank der Anekdoten aus jener Zeit und der Erläuterungen zur Geschichte dieser Musik verlebten die Anwesenden einen informationsreichen und kurzweiligen Abend.

So danken wir Herrn Lang sehr für seinen Vortrag und freuen uns auf eine Fortsetzung im Jahr 2026!

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Von „aandrieße“ bis „zackerementiere“ – Mundartlesung im Stadtmuseum

 

Herbstzeit ist Mundartzeit im Stadtmuseum!

Am 21. November 2025, dem bundesweiten Vorlesetag, kamen die Freunde und Freundinnen des Dürener Platts wieder im Stadtmuseum zusammen, um gemeinsam mit dem Mundart-Team auf Entdeckungsreise quer durch „ons Mottersproch“ zu gehen. Ob gesprochen oder gesungen – die verschiedenen heiteren Texte aus den letzten zwei Jahrhunderten verdeutlichten wieder die Vielseitigkeit der Dürener Mundart und das Leben der Menschen an der Rur.

Insbesondere der rheinische Humor der Vortragenden sorgte für eine ausgenommen heitere Stimmung und einen kurzweiligen Abend.

Herzlichen Dank für diese schönen Darbietungen!

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Von Rommelsheim in den Düsseldorfer Landtag – Liesel Koschorreck auf der Couch im Stadtmuseum

Aus einem ereignisreichen Leben erzählen – das Stadtmuseum Düren lädt immer wieder Menschen ein, auf seiner Couch Platz zu nehmen und genau dies zu tun.

Am 6. November 2025 war es endlich wieder einmal soweit: Elisabeth „Liesel“ Koschorreck, langjährige Landtagsabgeordnete und SPD-Politikerin aus Düren, teilte Ausschnitte ihres Lebens mit dem Publikum. Im Gespräch mit Leo Neustraßen ließ sie die einzelnen Etappen ihres Lebens Revue passieren und erzählte von ihrer langjährigen politischen Arbeit und Erfahrung in Kommune, Kreis und Land.

So liegt das Hauptbetätigungsfeld der ehemaligen stellvertretende Landrätin und Bürgermeisterin besonders im sozialpolitischen Bereich. Aber auch ihr andauerndes gesellschaftliches Engagement sowie ihre Leidenschaft für den rheinischen Karneval kamen zur Sprache und sorgten für heitere Momente.

Denjenigen, die dieses anregende Zwiegespräch verfolgten, boten sich interessante biografische Einblicke, insbesondere in vier Jahrzehnte Dürener Lokalpolitik aus der Perspektive einer Frau.

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Das alte Düren erwacht im Computerspiel „Minecraft“ wieder zum Leben

Projekt der VHS Rur-Eifel im Rahmen der Gedenkveranstaltungen zum 16. November 1944 in Kooperation mit dem Dürener Geschichtsverein, dem Jülicher Geschichtsverein und dem Stadtmuseum

Mit verschiedenen Gedenkveranstaltungen hat die Stadt Düren den 80. Jahrestag des verheerenden Luftangriffs auf Düren am 16. November 1944 begangen. Im Kontext des Mahnens und Gedenkens hatte die VHS Rur-Eifel ein Schul-Projekt gestartet: Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen waren dazu aufgerufen, im Rahmen eines mehrmonatigen Kurses und eines einwöchigen Herbstferien-Kurses, den Dürener Marktplatz vor und nach der Zerstörung am 16. November 1944 im Computerspiel „Minecraft“ nachzubauen und so digital erlebbar zu machen.

 

 

 

 

Das Stadtmuseum Düren unterstützte bei der notwendigen Bild- und Texteinholung als auch bei Besuchen vor Ort mit ihren Modellen und dem Ausstellungsraum zum Ereignis mit Rat und Tat stets zur Seite.

Interessierte können vom 16. bis zum 30. November 2025 immer sonntags im Stadtmuseum Düren im Rahmen der Öffnungszeiten (11-17 Uhr) in die virtuell erschaffene Vergangenheit Dürens eintauchen, sich in dieser geschaffenen Welt frei bewegen und auf Erkundung gehen.

Wer über eine Minecraft-Lizenz verfügt, kann sich die Welt unter www.vhs-rur-eifel.de/minecraftwelt herunterladen und auf dem eigenen PC installieren.

Das Projekt wurde über den Deutschen Volkshochschulverband (DVV) mit Bundesmitteln gefördert.

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